Gute Markenkommunikation kommuniziert den Kernnutzen des Produktes, holt die Zielgruppe bei ihren Bedürfnissen ab und erzeugt Begierde.

Ich mag Werbung. Und ich liebe es durch die Geschäfte zu schlendern und mir Produkte anzusehen, vor allem die Verpackungen. Was ich aber spannend finde: „Was will mir der Mensch, der hinter dem Produkt steht, sagen?“
Oft verstehe ich es nicht. Weil die Message zu kompliziert, um vier Ecken gedacht oder einfach nicht relevant für die Zielgruppe ist. Stattdessen schöne Bilder, flache Stories oder nervende Hammerbotschaften. Austauschbar.

Gute Markenkommunikation
kommuniziert den Kernnutzen des Produktes,
holt die Zielgruppe bei ihren Bedürfnissen ab,
erzeugt Begierde.

Und wir alle, die mit Marken, Produkten und deren Kommunikation nach innen und außen arbeiten, wüssten das. Wieso handeln wir dann nicht danach? 

  • Weil wir oft UNS verwirklichen, statt das Produkt auf die Bühne zu stellen.
  • Weil wir den Kern, die Persönlichkeit der Marke und damit die Idee des Gründers nicht verstehen und der Marke damit den falschen Mantel anziehen.
  • Weil wir nur in unserer eigenen Suppe schwimmen und nicht in den Teller unserer potenziellen Käufer schauen. Und dabei noch glauben, wir würden es tun!
  • Weil wir erkennen könnten, dass das Produkt keiner braucht.
  • Weil die Kommunikation einfach schlecht umgesetzt wurde.

In den letzten 20 Jahren habe ich mit einem bunten Strauß von Marken und Produkten gearbeitet, manche mit einer langen Geschichte, andere in Babyschuhen, jede(s) einzelne für sich ganz speziell. Ein paar der Fehler habe ich selbst gemacht und daraus gelernt.

Gute Kommunikation ist einfach, sie ist am Punkt und sie emotionalisiert.

Und dafür braucht es oft einmal eine Extra-Runde des Hinterfragens und Verstehens. Und Hingabe, Freude und den Respekt vor der Idee des Gründers.